MOBILE PAYMENT: Lessons From Swiss Payment Initiative Twint

My article on Swiss payent iniative Twint as featured on Fintech News Singapore (OCT 6th, 2017):

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Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch, www.heg-fr.ch

Die IBank – so individuell wie jeder Bankkunde

„Banking as a Platform“ gewinnt an Bedeutung

(English version here)

VON PROF. DR. PATRICK SCHÜFFEL AM 

Kunden erwarten zunehmend maßgeschneiderte, individuelle Angebote. Produktindividualisierung und Mass-Customization liegen im Trend. Auch die Zukunft von Banken und Sparkassen hängt angesichts der Konkurrenz durch FinTechs davon ab.v

Moderne Fertigungstechnologien erlauben, was vor wenigen Jahrzehnten noch unvorstellbar war. Wenn wir wollen, können wir heute Produkte aus der Massenproduktion beziehen, die dennoch auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Michael Dell machte lediglich den Anfang, als er damit anfing, in großem Maßstab PCs nach individuellen Anforderungen zusammenzubauen. Heute bestellen wir unsere maßgeschneiderten Turnschuhe bei Nike ID, tragen ein einzigartiges T-Shirt von Spreadshirt und essen M & M’s mit unserer eigenen Initialen. Der Trend zur Mass-Customization endet jedoch nicht im verarbeitenden Gewerbe. Im Gegenteil, bereits heute können wir die Auswirkungen der Mass Customization in der Finanzdienstleistungsbranche beobachten, beispielsweise dort, wo Robo-Advisor die Kundenportfolios der Retail-Kundschaft anpassen. Aber das ist nicht der Endpunkt der Evolution. Es ist nur der Anfang, der schlussendlich zu maßgeschneiderten Banken führen wird.

Die individuelle Bilanz eines Bankkunden

Ob man es mag oder nicht, jeder einzelne von uns besitzt seine eigene ganz persönliche Bilanz: Auf der Aktivseite besitzen wir flüssige Vermögenswerte wie das Bargeld, das wir in unseren Geldbeuteln herum tragen, das Geld auf unseren Giro- und Sparkonten sowie Geldmarktinstrumente. Unsere persönlichen Anlagen umfassen möglicherweise mittelfristige Schuldverschreibungen, Anleihen, Aktien, Investmentfonds, Rentenersparnisse und / oder alternative Anlagen. Schließlich können wir auch sehr illiquide Werte besitzen wie eigengenutzte Immobilien sowie Ferienhäuser oder sogar vermietetes Wohneigentum.

Persönliche Bilanz
Jeder einzelne Bankkunde besitzt seine eigene ganz persönliche Bilanz.

Auf der Passivseite verfügen wir ebenfalls über eine Vielzahl von Positionen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten können unbezahlte Rechnungen, Kreditkartenguthaben, fällige Steuern, kurzfristig fällige Raten- und Konsumentenkredite, Kfz-Darlehen, Studentenkredite, Hypotheken mit kurzen Restlaufzeiten usw. beinhalten. Langfristige Verbindlichkeiten können jegliche Verbraucher-, Auto- oder Studentenkredite umfassen, die nach einem Jahr fällig sind. Zu guter Letzt, können wir auch Hypotheken für unser primäres Wohneigentum Residenz und / oder Ferienwohnungen und / oder Mietobjekt aufgenommen haben.

So individuell wie wir als Menschen sind, so individuell sind auch unsere persönlichen Bilanzen. Doch was wir als Verbraucher gemeinsam haben, ist, dass wir freiwillig oder unfreiwillig diese Bilanzen bewirtschaften. Wir führen Treasury-Funktionen auf unseren persönlichen Bilanzen durch, indem wir Rechnungen und Raten bezahlen, Geld von einem Konto zum anderen übertragen, indem wir Investition in Aktien tätigen oder durch die Rückgabe von Investmentfondsanteilen etc.

Die FinTech Alternative

In der westlichen Welt unterhalten viele Verbraucher Beziehungen zu einer oder zwei Banken – oftmals Universalbanken -, die allen Bedürfnissen entsprechen, welche sich aus den besagten Treasury-Transaktionen ergeben. Dennoch erhält das Serviceangebote der Universalbanken zunehmend Konkurrenz von FinTech-Firmen, deren Anzahl und Vielfalt der FinTech-Angebote kontinuierlich steigt. Sie bieten typischerweise eine sehr schmale Bandbreite von Services an, sind dabei jedoch hochspezialisiert und meist mit einer besseren User-Experience und günstigeren Preisen verbunden.

Wenn ein Bankkunde beispielsweise kleinere Summen sparen möchte, bieten FinTech-Firmen wie Creditgate24, LendingClub oder Crowdcube Angebote zur Optimierung von liquiden Mitteln. Um langfristige Investitionen zu verwalten, kann man sich an Anbieter wie Wealthfront, Moneyfarm, Nutmeg, Addepar etc. wenden. Auch auf der Passivseite gibt es eine breite Palette von FinTech-Firmen, die sich den verschiedenen Passivposten widmen. So können die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten beispielsweise durch die Verwendung von Affirm, Borro, Lendable, Prosper etc. optimiert werden.

Um Geld von einem Akteur bzw. Konto zu einem anderen zu übertragen, kann der Verbraucher unter Dutzenden von Zahlungsdienstleistern wie TransferWise, LiquidPay, Paypal und dergleichen wählen. Für den Wertpapierhandel kann sich der Kunde sich an eToro oder Robinhood wenden. Sogar das Spenden von Geld wird mit FinTech-Anbietern wie Elefunds komfortabler und effizienter.

Diese neuen Arten von Finanzdienstleistern, die ihre Nischen auf den einzelnen Gliedern der Wertschöpfungskette von Universalbanken gefunden haben, versprechen in der Regel nicht nur ihren Kunden eine bessere Nutzererfahrung, sondern auch geringere Kosten. Was für die nahe Zukunft vorhersehbar ist, ist, dass die Kunden es nicht länger akzeptieren werden, durch den Lock-in Effekt mit ein oder zwei Banken dauerhaft verbunden zu sein, sondern dass sie eine ganze Palette von verschiedenen Finanzdienstleistern nutzen werden. Schließlich wird diese Entwicklung dazu führen, dass jeder Kunde seine eigene Bank, die IBank , wie ich sie nenne, zusammenstellen wird. IBank ist dabei im Sinne von „Ich Bank“ gemeint und nicht zu verwechseln mit den iBank-Angeboten von Barclays, der Bank von Georgia, Fransabank, BCU etc.

Der Zusammenbau der IBank

Die IBank umfasst eine Auswahl von Dienstleistungen, welche von bestimmten FinTech-Unternehmen angeboten werden, und die von den einzelnen Kunden handverlesen werden. Dies kann dynamisch und ad-hoc oder auf einer dauerhafteren Basis geschehen. Der Kunde – oder ein übergreifender Algorithmus, der für diesen Zweck erarbeitet wurde – könnte so zum Beispiel von Fall zu Fall entscheiden, welcher Zahlungsdienst für eine individuelle Überweisung der bestgeeignetste wäre. Ebenso könnte der Kunde oder das System entscheiden, welcher Hypothekenanbieter idealerweise gewählt werden soll, um eine Hypothek abzulösen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Kunden künftig von „Banken“ Gebrauch machen werden, die ebenso persönlich auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sein werden, wie es die individuelle Bilanz der Verbrauchers erfordert. Die Herausforderung und gleichsam Chance in dieser künftigen Bankenwelt ist es, die Plattform zu liefern, welche diese Dienstleistungen von verschiedenen Anbietern nahtlos zusammenführt (Banking as a Platform). Diejenigen Anbieter, die es schaffen, eine übergreifende Struktur zusammenzustellen und zu pflegen, welche es vermag, die Vielfalt der Dienstleistungsangebote von FinTech-Anbietern reibungslos zu integrieren, werden eine vielversprechende Zukunft haben. Angesichts einer Finanzdienstleistungsbranche, die zunehmend atomisiert wird, ist dies sicherlich ein lohnenswerter Ausblick.

WIE VERÖFFENTLICHT AUF “DER BANK BLOG

Bankenverband Newsletter: Die Ich-Bank

Es freut mich zu sehen, dass der Bankenverband meine Ideen zur Ich-Bank aufgegriffen und in seinem Bankenbrief vom 16.10.2017 skizziert hat!

Link zum Bankbrief: hier

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch, www.heg-fr.ch

The Concise Fintech Compendium

Do you sometimes feel lost in the Fintech jungle? Then this booklet may be the right guide for you:

More than 130 Fintech terms, acronyms and abbreviations explained in plain English.

Download your free copy here:
Schueffel (2017) The Concise FINTECH COMPENDIUM

Author: Schueffel, Patrick
Year: 2017
Title: The Concise Fintech Compendium
Place Published: Fribourg, Switzerland
Publisher: School of Management Fribourg, Switzland
Reference Type:  Book
ISBN: 9782940384440

 

 

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch, www.heg-fr.ch

 

Asset Managers in the Fintech World – Doomed like Dinosaurs?

Excerpt from:

Tech Magazine
Special Edition 2017
p. 8 & 9

 

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch,www.heg-fr.ch

Une définition scientifique française de «Fintech»

Supplement Bilan avril 2017

Avec son numéro d’avril 2017, le journal suisse «Bilan» a récemment publié un supplément sur Fintech en Suisse. J’étais ravi de constater que l’éditeur a cité ma définition de Fintech, précédemment publiée dans le Journal of Innovation Management. Comme la publication originale était en anglais, la traduction française publiée par Bilan est la suivante:

«Fintech est une nouvelle industrie financière qui déploie la technologie pour améliorer les activités financières.»

(Patrick Schueffel tel que cité par Comment la suisse se profile comme un centre Fintech compétitif, Bilan 4/2017, supplément Fintech – Construire la finance de demain, p.6)

Pour votre référence, prenez également note de la version originale en anglais de la définition qui a été publiée dans l’article scientifique suivant: Schueffel, P. (2016). Taming the Beast: A Scientific Definition of Fintech. Journal of Innovation Management, 4(4), 32-54. 

Fintech is a new financial industry that applies technology to improve financial activities”(Schueffel, 2016; p. 45)

 

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch,www.heg-fr.ch

Eine deutschsprachige wissenschaftliche Definition des Begriffs “Fintech”

Kürzlich erschien in der englischsprachigen Fachzeitschrift Journal of Innovation Management mein Artikel zur Definition des Begriffs Fintech: Schueffel, P. (2016). Taming the Beast: A Scientific Definition of Fintech. Journal of Innovation Management, 4(4), 32-54.

Nach der Durchsicht von über 200 wissenschaftlichen Artikeln, die im Verlaufe der vergangenen 40 Jahre erschienen und in welchen das Wort Fintech benutzt wurde, hatte ich in diesem Artikel die folgende Definition des Begriffs Fintech abgeleitet:

“Fintech is a new financial industry that applies technology to improve financial activities” (Schueffel, 2016; p. 45)

Da der Artikel ausschließlich auf Englisch veröffentlicht wurde, erreichten mich zwischenzeitlich zahlreiche Anfragen, wie diese Definition ins Deutsche zu übersetzen sei. Gerne möchte ich diese Frage mit der folgenden deutschen Definition beantworten:

„Fintech ist eine neue Finanzindustrie, welche Technologie verwendet, um finanzielle Aktivitäten zu verbessern.“

Mit besten Grüssen

Patrick Schüffel

 

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance,
Haute école de gestion Fribourg
Chemin du Musée 4
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patrick.schueffel@hefr.ch
www.heg-fr.ch

 

A Scientific Definition of Fintech

 

“Fintech is a new financial industry that applies technology to improve financial activities.” (Schueffel, 2016; p. 45)

This is the definition I derived after examining more than 200 scholarly articles that were published over a period of 40 years and which are referencing the word Fintech in one way or the other. Building on the commonalities of the definitions that found entry into those peer-reviewed journals I distilled the definition provided above.

I am proud that my work withstood the rigorous double-blind peer review process of the Journal of Innovation Management and was published these days.

As the Journal of Innovation Management is an open access journal you can retrieve the full text by using the following link:

http://www.open-jim.org/article/view/322

A big thank you goes out to the two anonymous
reviewers for their highly constructive comments and to the editors of the Journal of Innovation Management, Anne-Laure Mention, João José Pinto Ferreira and Marko Torkkeli!

Schueffel, P. (2016). Taming the Beast: A Scientific Definition of Fintech. Journal of Innovation Management, 4(4), 32-54.

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch,www.heg-fr.ch

 

The IBank

The personal balance sheet
The personal balance sheet

The number and diversity of Fintech offerings is soaring. As banking clients increasingly often enjoy not only a better user experience, but also cheaper rates at Fintech firms, their willingness to be locked-in with one or two universal banks diminishes. Henceforth clients will gradually assemble their own individual “banks”, comprising a range of offerings from different Fintech companies. Those firms which will be able to provide an overarching structure to seamlessly wrap the multitude of Fintech offerings will experience their heydays.

Modern production technology allows what would have been inconceivable only a few decades ago. If we want, we can have products of mass production tailored to our needs nowadays. Dell made only the beginning when first assembling PCs to our requests on a large scale. Today we order our tailored sneakers at Nike ID, wear a unique t-shirt from Spreadshirt and eat M&M’s sporting our very own initials. Yet, the trend of mass customization did not stop in the manufacturing sector. We can already observe its ramifications in the financial services industry where Robo-Advisors offer retail customers to tailor their client portfolios. But this is not the end point of the evolution. It is the mere beginning which will eventually lead to tailored banks.

The personal balance sheet

Like it or not, every single one of us carries his or her own very personal balance sheet: On the asset side, we have liquid asset positions such as the cash that we have in our wallets, the money on our current accounts, our savings accounts or money market instruments. Our personal investments may comprise medium term notes, bonds, stocks, mutual funds, pension savings and/or alternative Investments. Finally, we may possess highly illiquid real estate investments such as our primary residences, vacation homes or even property that we rent out.

On the liability side we may also have a variety of items. Current liabilities may include unpaid bills, credit card balances, taxes due, installment loans due in the short run, consumer loans, car loans, student loans, mortgages due within one year etc. Non-current liabilities may include any consumer, car or student loan that is due after one year. Last but not least, we may have mortgage debt for our primary residence and/or vacation homes and/or rental property.

Hence, as individual as we are as human beings, as individual are our personal balance sheets. Yet, what we do have in common is that we willingly or unwillingly manage these balance sheets. We carry out treasury functions on our personal balance sheets by paying bills and installments, transferring money from one account to another, by investing in shares or by redeeming mutual funds etc.

The Fintech Alternative

So far many consumers in the western world have ties to one or two banks, oftentimes universal banks, that cater to all of the needs resulting from these treasury transactions. Yet, the service offerings of universal banks are increasingly rivaled by Fintech firms that offer a narrow, yet highly specialized service or product.

If you have a little cash to spare, Fintech firms such as Creditgate24, LendingClub or Crowdcube, have offerings for optimizing liquid assets. To manage longer term investments one can turn to providers such Wealthfront, Moneyfarm, Nutmeg, Addepar etc. On the liability side, too, there is a vast array of Fintech companies jockeying for position. Current and medium term liabilities may be optimized by using Affirm, Borro, Lendable, Prosper etc.

In order to transfer money from one provider or account to another the consumer can chose among dozens of payment providers such as TransferWise, LiquidPay, Paypal and the likes. For trading purposes the client may want to turn to eToro or Robinhood. Even donating money becomes easier and less burdensome with Fintech providers such as Elefunds.

These new type of financial services providers that found their niches on specific links of the value chains of universal banks typically not only promise their clients a better user experience, but also lower costs. What is thus foreseeable for the near future is that clients will no longer accept to be locked-in with one or two banks, but that they will make use of a range of financial service providers. Eventually every user will assemble his or her very own bank, the IBank* as I call it.

Assembling the IBank

The IBank will comprise a selection of services provided by specific Fintech companies handpicked by the individual client. This can happen dynamically and on an ad-hoc basis or on a more permanent base. The client – or an overlaying algorithm for that matter – may decide on a case-by-case basis which payment service would be optimal for a specific transfer. On a more longer term basis one mortgage provider may be chosen until the renewal of the mortgage is due.

What is important to note, however, is that clients will make use of tailored “banks” which may be as personal as their individual balance sheet. The challenge and opportunity in this future banking world will be to provide the glue that seamlessly keeps together these services provided by different providers. Those providers who manage to assemble and maintain an overarching structure that smoothly integrates the multitude of service offering of Fintech providers will have a bright future in finance services world which is being ever more atomized.

*IBank like “I bank” – not to be mistaken with the iBank offerings by Barclays, The Bank of Georgia, Fransabank, BCU and so on.

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch, www.heg-fr.ch

Bundling: The Next Big Fintech Race

Moneyshelf ad

Bundling will be the next big Fintech topic after unbundling and platformization. Just as consumers got used to buying different food items at one single supermarket long time ago, they will expect one-stop-shops for financial services. Those “bundlers” that manage to seamlessly offer cost-efficient and dynamic bundles are well poised for success in this next race in the Fintech arena. Some important lessons can be learned from previous bundling attempts, such as Deutsche Bank’s “Moneyshelf”.

In 2002 Deutsche Bank started an immensely ambitious e-commerce project. The objective of the project by the name of „Moneyshelf“ was to establish a financial super market. The goal was to create a one stop shop for virtually any financial product a retail client could wish for – across any provider existing. The underlying idea was to provide off the shelf financial products from any makers and brands. The reasoning behind it was that consumers would also frequent supermarkets to conveniently buy various products across brands and manufacturers. A modern consumer would visit a single supermarket to purchase bread, sausages, apples, beverages, canned food and cleaning liquid. He or she would no longer go through the ordeal of visiting a bakery to buy bread, a butcher to shop for sausages, a local market to get some apples and then drop by yet another store to buy beverages and food before visiting the local drug store to buy cleaning liquid.

Creating a financial supermarket

In order to use such a financial supermarket the client was requested to deposit his access information to any other banking service with the Moneyshelf platform. Moneyshelf would then let the client consolidate and manage all of his or her accounts in one highly user-friendly frontend. In the background online banking interfaces programmed by Deutsche Bank developers would ensure the interoperability. Moneyshelf promised a quantum leap in transparency and price efficiency. A client who would have a securities account with bank A and be invested in mutual funds from fund provider B could then not only shop for a more cost-efficient securities account, but also a better performing and less costly mutual fund und would only be a mouse click away. All of this was paired with features such as personal financial planners which offered insights on the clients’ spending and financial behavior and a rich offering of financial information and possibilities of analysis.

Deutsche Bank ahead of times

Moneyshelf as it was envisioned by Deutsche Bank was offering the client a tremendously versatile platform to choose among a vast range of providers and products such as current and savings accounts, mutual funds, brokerage services, mortgages, even life insurances. Deutsche Bank sensed that clients would become more tech savvy and consider the threat to be very real that Deutsche Bank may soon be disintermediated as far as their retail segment was concerned. With the emergence of online brokers and their strong growth Deutsche Bank feared of getting skinned and decided to take the bull by the horns. Hence, should a client decide to do business with a different bank, then Deutsche Bank would make sure that it would at least get a share of those revenue streams bypassing them.

The bone of contention: depositing client data

In the end this business model failed big time. The other banks, especially the rather dominant German savings banks warned their clients that it would be a violation of their contractual obligations to deposit account access information with any third party, including Moneyshelf. The savings banks maintained that they would not only refuse any liability in case of fraud, but that they would reserve the right to cancel the banking relationship with the client altogether should he or she access the account via Moneyshelf. Moreover the marketing campaign for Moneyshelf which depicted procreating animals was not very appealing to a largely conservative German retail banking segment.

Bundling as the central value propostion

Yet, Deutsche Bank got something right: the topic of bundling. As much as Fintech is about unbundling of banking services, a convenience loving customer does not want to sign up with Fintech Firm A to buy DJI stocks, with Fintech company B to convert some FX and with Fintech enterprise C to set up a financial plan. The levels of user experience and thus user expectations have never been higher than today. Hence, the emancipated banking client of nowadays would expect all of these services offered by one single provider and being accessible via one user interface (UI). Banking platforms such as N26, Moven, Bankin’ and Simple prove that the theme of bundling is highly topical as they oftentimes put together the services of a range of Fintech firms and offer them seamlessly through one UI.

The sophisticated future of bundling

However, the future of bundling will be much more sophisticated than that. Clients will expect not only expect cost-efficient but dynamic bundles. For instance, whereas payment provider A may be ideal for one money transfer from country X to country Y, it maybe payment provider B for the next transaction. Clients will not care which contractual obligations the platform is tied to, but the customer will expect the most cost-efficient Fintech firm to take over the task at hand. The same goes for stock brokerage or financial planning. The client will rightly demand to execute via the most cost-efficient broker and to set-up the financial plan with that one Fintech firm he or she sees most suitable. It will be the task of the platform owner or “bundle”, to tap into the Fintech eco-system to always find the most suitable service provider. The bundler must to put together these services for the consumer seamlessly and in a highly transparent fashion.

The race for bundling is on

The race for the best bundler will be open to Fintech firms and incumbent banks alike. This time, however, banks will no longer have a head-start for two reasons: first, a range of highly professional financial data aggregators such as eWise exist nowadays which can provide the necessary services off-the-shelf. Secondly an overhaul of EU legislation will update the rights and responsibilities of account information service providers, permitting intermediaries to obtain the account access information from clients. This change in legislation will come into effect in 2018 and it will be the starter’s gun for a European bundlers’ race in financial services.

Dr. Patrick Schüffel, Professsor, Institute of Finance, Haute école de gestion, Fribourg Chemin du Musée 4, CH-1700 Fribourg, patrick.schueffel@hefr.ch, www.heg-fr.ch

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